Türkei Reisen

Istanbul - Interessante Bauwerke

Das berühmteste und bekannteste Denkmal Istanbuls: “Hagia Sophia”, Sultanahmet Square (heute das „Ayasofya-Museum“)

Die ´Kirche der Göttlichen Weisheit´ war die Hauptkirche des byzantinischen Reiches und gilt als das größte und schönste Bauwerk der frühen Christenheit. Diese imposante Kirche wurde in ihrer heutigen Form, auf Auftrag von Kaiser Justinian dem Großen, in nur unglaublichen sieben Jahren (532 bis 537) errichtet – eine unfassbar kurze Bauzeit, wenn man vor diesem Bauwerk steht und es bewundern kann!

Am 27. Dezember 537 wurde die Kirche vom Kaiser höchstpersönlich eingeweiht. Dabei soll er gesagt haben: "Gepriesen sei Gott, der mich dazu auserkoren hat, ein so großes Werk zu Ende zu führen. Oh Salomon, ich habe dich übertroffen!"

Die Umwandlung der „Hagia Sophia“ zur Moschee

Im Jahre 1453 betreten osmanische Truppen unter Fatih Sultan Mehmed II. endgültig Konstantinopel, die damalige Hauptstadt des Byzantinischen Reiches und bestätigen damit ihren Untergang und zugleich den Aufstieg des Osmanischen Reiches zur Weltmacht.

Als Fatih Sultan Mehmet das erste Mal die „Hagia Sophia“ zu Gesicht bekommt, ist er zu tiefst beeindruckt von ihrer Schönheit und empfindet tiefe Ehrfurcht. Er verbietet sofort eine Plünderung dieses Bauwerks, obwohl es zu jener Zeit üblich ist, dass die Soldaten bei einem Sieg über Stadt und Land deren Schätze als Lohn für ihre Mühen und Leistungen erhielten.

Fatih Sultan Mehmet wandelte die „Hagia Sophia“ daraufhin in eine Moschee um und schützte sie so vor einer Zerstörung durch die eigenen Leute und dem allgemeinen Zerfall. Selbst die Mosaiken, Fresken und sonstigen religösen Bemalungen blieben erhalten (allerdings wurden sie zunächst einfach versteckt, weil sie in deren osmanischen Religion nicht erwünscht waren!). Lediglich die Kreuze wurden durch Halbmonde ersetzt und zusätzlich die ´obligatorischen´ Minarette errichtet. Im Innern der Kirche wirkt die gewaltige, mächtige Kuppel mit einem Durchmesser von 30 Metern und einer Höhe von 55 Metern– man könnte meinen, sie schwebe förmlich über dem riesigen Kirchenschiff. Zwischen den islamischen Symbolen finden sich heute noch Überreste aus byzantinischer Zeit. Durch zahlreiche Erdbeben und den daraus resultierenden Wiederaufbauten veränderte sich deren Form immer wieder etwas.
Heute kämpft ein UNESCO-Team gegen den weiteren Verfall.

Öffnungszeiten: täglich ausser Montags von 9.00 bis 19.00 Uhr


Theodosianische Landmauer und „Yedikule“, Befestigungsanlage, die Burg der sieben Türme

Die „Theodosianische Stadtmauer“ wurde im 5. Jahrhundert mit einer Länge von ca. 20 Kilometern errichtet und reichte vom nördlichen Ufer des „Goldenen Horns“ bis zur Südküste am Marmarameer. Am südlichen Ende der Mauer steht die „Yedikule“, die Siebentürme-Festung. Die Stadtmauer ist nicht nur ein gigantisches Bauwerk (leider ist sie nicht mehr komplett erhalten, wird aber augenblicklich restauriert), sondern diente damals als beinahe unüberbrückbare dreifach hintereinander gebaute Schutzmauer mit metertiefen Zwischengräben und hohen Türmen. Die dritte und stärkste Mauer z.B. ist ca. elf Meter hoch und fünf Meter stark! Das von der Mauer umschlossene Gebiet wurde allerdings nie vollständig bebaut, sondern diente bis ins osmanische Zeitalter teilweise sogar als Gemüsegarten!
Die „Burg der Sieben Türme“ ist teils byzantinischen, teils osmanischen Ursprungs. Ihre Türme sind untereinander durch dicke Mauern verbunden. Den Osmanen diente sie als Gefängnis und Hinrichtungsstätte.

Paläste

„Topkapi-Palast“, am Sultanahmet Square

Der „Topkapi-Palast“ liegt traumhaft schön an der Spitze der zwischen des „Goldenen Horn“, dem Bosporus und Marmarameer gelegenen Halbinsel und war jahrhundertelang der Wohn- und Regierungssitz der Sultane; für sie war er auch Harem und Schatzkammer zugleich. Erbaut wurde er 1453 vom Eroberer Konstantinoples, Sultan Mehmet II. Fünf Jahrhunderte lang residierten hier die osmanischen Sultane und bauten den Topkapi Palast immer weiter aus, so dass mittlerweile zahlreiche Gebäude zum Palast dazugehören, die wie ein Labyrinth miteinander verbunden sind. Die Gesamtfläche des Palastkomplexes beträgt ca. 700.000 qm, mit einer rund 1.400m langen Festungsmauer und 28 Kanonentürmen. Zu seinen Blütezeiten lebten und arbeiteten hier überr 40.000 Menschen. Jeder Sultan erweiterte den Palast während seiner Herrscherzeit, Bereits die osmanische Dekoration und die vielen osmanischen Kunstgegenstände lässt den ausserordentlichen Reichtum der damaligen Zeit erahnen.

Lohnenswert ist vor allem ein Besuch des Harems, gerade für den Westeuropäer, da er die sagenumwobenen Harem-Geschichten meist nur aus Film und Buch kennt. Denn im Harem, einem luxuriösen Palast innerhalb des eigentlichen Palastes hielten sich die Sultane ständig Hunderte von Frauen!

Mit der Gründung der Türkei wurde der „Topkapi-Palast“ in ein Museum umgewandelt. Heute zeigt es Sammlungen von Porzellan, Gewändern, Juwelen und Waffen aus dem osmanischen Reich sowie islamische Reliquien (eines der ältesten Koranexemplare). In der Schatzkammer werden Vasen, Diamanten, Rubinen, Schmuck, Gold, Silber und vieles mehr ausgestellt. Eine der berühmtesten Exemplare ist sicherlich der 35 Zentimeter lange Topkapi-Dolch mit seinen drei großen, dunkelgrünen Smaragden: Diesen Dolch lies der Osmanische Sultan Mahmut I. anfertigen und sollte als Geschenk an Schah Nadir, den Herrscher des Safaviden-Reiches geschickt werden. Jedoch erfuhr die türkische Karawane auf dem Weg zum Schah nach Persien, als sie in Bagdad rastete von einer blutigen Revolution, in der auch der Schah Nadir, Freund des Sultans Mahmuts starb. Daraufhin kehrte die türkische Karawane wieder mit dem Dolch zurück nach Istanbul.

Öffnungszeiten: täglich von 9:00-19:00 Uhr


„Dolmabahçe Sarayi“, Dolmabahaçe Caddesi

Der Palast wurde 1856 am Ufer des Bosporus im neubarocken Stil errichtet und löste den „Topkapi-Palast“ als Sultanresidenz ab. Unheimlich viel Gold, Marmor und Kristalle wurden beim Bau des Palastes verwendet. Neben dem öffentlichen Bereich des Palastes können bei einer Führung der alte Harem und die Privaträume des Sultans besichtigt werden. Heute wird der Palast teilweise noch für offizielle Anlässe wie Staatsbesuche genutzt.

Öffnungszeiten: täglich außer montags und donnerstags: 9:00-15:00 Uhr


„Beylerbeyi Sarayi“, Beylerbeyi-Palast

Der Beylerbeyi-Palast ist einer der bedeutendsten Paläste in Istanbul. Er befindet sich auf der asiatischen Seite der Stadt, etwas nördlich unter der ersten Bosporusbrücke. Sultan Abdülaziz ließ den Palast zwischen 1861 und 1865 an der Stelle eines alten Holzpalastes aus dem 16. Jahrhundert erbauen, dort wo der Wind die Fluten richtiggehend peitscht!
Die Terrassengärten des Palastes hießen früher „Istavroz Bahçeleri“ (Istavroz bedeutet Kreuz), weil hier Kaiser Konstantin der Große ein großes Kreuz hat aufstellen lassen, um seinen Übertritt zum Christentum zu deklamieren. Der Palast diente als Sommerresidenz für den Sultan und seine Familie. Berühmte Gäste waren u.a. die Gattin von Napoléon III., Kaiserin Elisabeth, der König von Montenegro sowie der Schah von Persien.


„Blaherna Sarayi“, Blachernen-Palast

Der „Blachernen-Palast“ war eigentlich ein Palastviertel im Norden von Konstantinopel zwischen der „Chora-Kirche“ und dem „Goldenen Horn“. Bereits in frühen Zeiten wurde der Palast als Sitz byzantinischer Kaiser genutzt. Später nach der Eroberung Konstantinopels wurder er die offizielle Residenz der lateinischen Kaiser. Jeder Herrscher fügte dem Komplex weitere Gebäude hinzu; die neuen oder veränderten Bauten erhielten dann jeweils den Namen des jeweiligen Bauherren und Herrschers.
Die „Blachernen-Kirche“, die ebenfalls zum kaiserlichen Palast gehörte, war die zweitwichtigste Kirche nach der „Hagia Sophia“. Ein erstes Kirchengebäude, eine kleine Kapelle, war 452 von der Kaiserin Aelia Pulcheria errichtet worden, um das heilige Kleid Marias, das Grabgewand und ihre Tücher aufzubewahren. 473 ließ Kaiser Leo I. eine neue Kirche in der Nähe der Kapelle erbauen, der er den Namen „Sankt Maria von Blachernae“ gab. Von 1150 bis 1204 wurde hier hinter Bronze- und Silbertüren sogar das Turiner Grabtuch aufbewahrt. 1434 wurde der Bau von einem Brand zerstört. Auch von den anderen Gebäuden wie dem Komnenen-Palast, dem Anastasios-Palast, das Kastellio sowie dem Blacherne-Tor sind heute nicht einmal mehr Ruinen zu sehen.
Die Ruinen des „Turms des Isaak Angelos“, die „Ruinen des Turms des Anemas“ können heute als einzige Bauwerke noch besichtigt werden, ebenso der „Porphyrogennetos-Palast“, der das einzige bedeutende Beispiel der weltlichen byzantinischen Architektur Konstantinopels ist, das bis heute erhalten blieb.


„Çirağan- Sarayi“, der Çirağan Palast

Dieser Palast war ein ehemaliger Sultanspalast aus dem 17. Jahrhundert, der mehrfach abgerissen und wieder aufgebaut wurde. Danach fungierte er als eine Art Gefängnis für Sultan Murat V., der bis zu seinem Tode im Jahre 1904 mit seiner Familie hier gefangen gehalten wurde. Danach wurde der Palast zum neuen Parlamentssitz bestimmt und am 14. November 1909 wiedereröffnet. Das Parlament traf sich hier nur für zwei Monate, bis ein Feuer, das von der Zentralheizung ausging, den gesamten Palast in weniger als nur fünf Stunden zerstörte.
In den 1990er Jahren wurde der Palast restauriert und ein neuer Trakt hinzugefügt. Zusammen bilden sie heute ein Kempinski-Hotel.


„Großer Palast“

Der „Große Palast“ war seit Theodosius II. (408-450) der Sitz der byzantinischen Kaiser. Er befand sich auf dem Hügel neben dem Hippodrom in der Nähe der Hagia Sophia und umfasste eine Fläche von ca. 100.000 Quadratmetern. Er lag auf sechs Terrassen, welche die 31 Höhenmeter von der Hagia Sophia bis zur Küste des Marmarameeres überbrückten
Er war sehr prächtig ausgestattet, die Audienzräume (Magnaura) waren darauf ausgerichtet, fremde Würdenträger zu beeindrucken und einzuschüchtern. Unter Theophilos wurde hier ein Thron eingebaut, der unter Orgelklang mechanisch in die Höhe gehoben werden konnte. Goldene Löwen und Greifen auf beiden Seiten des Thrones öffneten dazu ihre Mäuler und Schnäbel und brüllten. In der Nähe des Throns stand eine vergoldete Platane, auf der künstliche Vögel saßen, die ihre Flügel bewegen und singen konnten. Seit dem 10. Jh residierten die Kaiser dann vor allem im Blachernen-Palast in der Nähe der Landmauer, der „Große Palast“ verfiel allmählich.
Heute ist vom „Großen Palast“ leider kaum noch etwas erhalten. Lediglich die restaurierten Reste der sogenannten Magnaura in der Nähe der Hagia Sophia sowie die Zisternen sind der Öffentlichkeit zugänglich.


„Küçüksu Kasri“, Stadtteil von „Beykoz“

Küçüksu Kasrı ist ein osmanischer Ausflugspalast mit all dem Luxus der damaligen Zeit, der komplett aus weissem Marmor erbaut wurde. Da die Sultane hier nur zu Tagesausflügen her kamen, gibt es in diesem Palast kein einziges Bett!


Goldenes Horn – einst wichtigster Hafen der Stadt
Als „Goldenes Horn“ wird die ca. sechs Kilometer lange Meeresbucht des Bosporus bezeichnet und war während des byzantinischen Reichs der wichtigste Hafen der Stadt. Gesichert durch Mauern gab es am „Goldenen Horn“ den einzigen Eingang zum Hafen, der durch eine große Kette versperrt war und dadurch verhinderte, dass unerwünschte Schiffe im Hafen anlegten. Den Namen erhielt er durch den prunkvollen Palast auf der dazugehörigen Halbinsel mit seinem unglaublichen Reichtum. Nehmen Sie sich die Zeit, eine der zahlreichen Spazierwege am Ufer zu nehmen und die Schönheit zu geniessen. Bei Sonnenuntergang wird das ganze Bild sehr mystisch und es tummeln sich daher auch sehr viele Spaziergänger dort – trotzdem sollte man sich dies nicht entgehen lassen!
 

Türme

„Kiz Kulesi“, Mädchen- oder Leanderturm

Der Leanderturm oder auch „Mädchenturm“ genannt, ist ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert. Er liegt einige hundert Meter vor Istanbul auf einer kleinen Insel im Bosporus. Hier soll das Ende der Kette befestigt worden sein, die den Hafen am „Goldenen Horn“ vor unerwünschten Gästen schützen sollte. Der Leuchtturm gilt als eines der schönsten Wahrzeichen von Istanbul. Bei Livemusik am Abend und hervorragendem Essen können Sie einen herrlichen Panoramablick geniessen!


Vermutlich wurde das Bauwerk gegen Ende des 5. Jh. v. Chr. von dem athenischen Feldherr Alkibiades, errichtet, denn er diente damals Zollstation: Alle aus dem Schwarzen Meer kommenden Schiffe mussten ein Zehntel ihrer Ladung abgeben.

Der Name Leanderturm ist vorwiegend bei den Europäern bekannt. Nach einer Überlieferung schwamm Leander mit einer Fackel, jede Nacht zu seiner geliebten Hero, die dorthin verbannt worden war. Doch in einer Nacht, erlosch die Fackel, er verlor die Orientierung und ertrank. Daraufhin warf sich seine Geliebte in die Fluten und starb.

Heute dient der Mädchenturm als Cafe und Restaurant. Die Öffnungszeiten sind ausser Montags zwischen 12.00 -19.00 Uhr. Nach 19.00 Uhr gibt es ein Abendprogramm, dazu müssen Sie allerdings reservieren (DJs sowie osmanische und byzantische Musik wechseln sich ab – fragen Sie am besten an der Hotelrezeption nach den aktuellen Veranstaltungen).


Galata-Turm, “Galata kulesi”

Der 1348 erbaute Galata-Turm war Hauptbastion der Befestigungsanlage von Konstantinopel. Mit einer Höhe von 68 Metern ermöglicht er Istanbulbesuchern einen fantastischen Blick auf die Altstadt und einen guten Überblick über die gesamte Stadt. In osmanischer Zeit war der Turm ein Gefängnis und ein Wachturm. In der Zeit des Selim II., bekannt als der Trunkenbold (Suleymans Sohn), benutze der türkische Astrologe Takiuddin ihn für seine Arbeiten. Unterhalb der Turmspitze befindet sich ein Restaurant, welches man mit dem Aufzug erreichen kann, von dort führen Treppen nach oben zur Aussichtsgalerie.

Hezarfen Ahmet Çelebi war ein Mann, der sich Zeit seines Lebens mit dem Menschheitstraum vom Fliegen beschäftigte und es gelang ihm! Mit Flügeln aus Adlerfedern sprang er im Jahre 1638 vom Galata-Turm. Er landete in „Üsküdar“, auf der anderen Seite der Bosporus unversehrt wieder auf dem Boden. Der Sultan belohnte ihn zunächst mit einigen Goldstücken, doch zwei Jahre später sah er ihn als Bedrohung und ließ ihn hinrichten.


„Hippodrom“, At Meydani, Sultanahmet

Das „Hippodrom“, einst Schauplatz für sportliche Spiele und Zentrum des öffentlichen Lebens des byzantinischen Konstantinopels, wurde unter Kaiser Serverinus Septimus gegründet und bot rund 100.000 Menschen Platz – eine erstaunliche Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte!
Von den Rängen des „Hippodroms“ sind heute nur noch die Säulen übrig, die den Verlauf der Rennbahn markieren. Die älteste Säule ist der ägyptische Obelisk von Theodos, der aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. stammt. Die Schlangensäule mit drei ineinander verschlungenen Schlangen stammt aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Die letzte erhaltene Säule ist die Konstantinsäule.


„Yerebatan Sarai“, die größte Zisterne, Yerebatan Caddesi 7

Bei „Yerabatan Saray“ handelt es sich um die größte Zisterne des alten Byzanz. Sie diente zur Wasserversorgung der Stadt und wurde unter Kaiser Justinian als
Wasserspeicher angelegt. „Yerabatan Saray“ liegt direkt gegenüber der „Hagia Sophia“ und wird auch „Versunkener Palast“ genannt. Eine Treppe führt den Besucher zur unterirdischen Zisterne, wo heute noch das Wasser steht. Das unterirdische Gewölbe wird von 336 Säulen getragen, die seit 1.400 Jahren das Einstürzen der Decke verhindern.
Sollten Sie im Sommer in Istanbul weilen, erkundigen Sie sich nach den Veranstaltungen hier. Wunderbare Konzerte mit klassischer Musik im besonderen Ambiente warten auf Sie!

Öffnungszeiten: täglich: 9:00-18:00 Uhr, bei Konzerten entsprechend länger.


Yildiz Park, Çiragan Caddesi

Der "Sternenpark" ist der schönste und größte Park in Istanbul und bei den Einheimischen sehr beliebt. Ursprünglich war der Park dem Sultan vorbehalten, seit Gründung der Republik ist er auch der Öffentlichkeit zugänglich.
In den vielen Pavillons sind mittlerweile meist Cafes untergebracht. Der größte der Pavillons ist heute allerdings ein Museum.
Wenn Sie sich wie ein Sultan fühlen wollen, dann geniessen Sie einen Spaziergang durch den Yildiz Park!


Die Bosporus-Brücke: Verbindung zwischen Orient und Okzident

Die Bosporus-Brücke ist eine von zwei Brücken in Istanbul, die den Bosporus überspannen. Die Bosporus-Brücke ist die ältere von beiden und verbindet den europäischen und asiatischen Teil der Stadt miteinander. Die Hängebrücke hat eine Spannweite von 1.074 Metern und wurde 1970 gebaut. Eröffnet wurde „Strasse des Wassers“ im Oktober 1973. Mit ihrem Bau erfuhr Istanbul einen enormen Entwicklungsschub. Heute ist die Brücke für Fußgänger nicht mehr zugänglich, da die Selbstmordgefahr zu hoch ist. Sie dient nur noch als Autobahnbrücke mit sechs Spuren, wobei die Fahrtrichtung der Hauptspuren je nach Tageszeit und Wochentag dem aktuellen Verkehrsfluss angepasst wird. Schade, denn von diesem Bauwerk hätte man einen wunderbaren Blick – so muss man nun leider auf die vielen Postkarten zurückgreifen.

Pierre Loti Cafe in „Eyüp“

Das Pierre Loti Cafe ist eine der wichtigsten Orte des Istanbuler Stadtteils „Eyüp“ und eine richtige Institution geworden. Schön zum Relaxen und Geniessen!

Die Geschichte zum Pierre Loti Cafe:

“Pierre Loti hat seinen Namen vom als Türkeiliebhaber bekannten französischen Schriftsteller Pierre Loti. Als der derzeitige Marineoffizier Loti das erste Mal 1876 in die Türkei kommt, verliebt er sich in eine osmanische Frau namens Aziyade. Loti trifft sich mit ihr mehrere Male in seinem Haus in „Eyüp“ und hält seine Erinnerungen in einem Tagebuch fest, dieses wurde Grundlage seines später entstandenen Romanes. Erst rund zehn Jahre später kehrt er nach Istanbul zurück und muss erfahren, dass seine Aziyade nicht mehr lebt. Da er aber Istanbul in sein Herz geschlossen hat, blieb er weiterhin in dieser Stadt und ging sehr oft in das Cafe auf der Anhöhe des „Goldenen Horn“, um sich seinen wunderbaren Erinnerungen hinzugeben. Seither wird dieser Ort aus Respekt an den französischen Schriftsteller "Pierre Loti" genannt. Sie gelangen heutzutage bequem mit der Seilbahn dorthin! Allerdings ist es kein kleines beschauliches Cafe mehr, vielmehr finden Sie hier mittlerweile einen riesigen Gebäudekomplex mit mehreren Terrassen, die bei schönem Wetter übervölkert sind!“


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