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Izmir

Izmir, die „Perle der Ägais“ und eine der ältesten Städte der Welt ist mit seinen rund 3,4 Millionen Einwohnern neben Istanbul und Ankara die drittgrößte Metropole der Türkei und Hauptstadt der Provinz Izmir. Izmir hat nach Istanbul den zweitgrößten Hafen der Türkei. Der internationale Adnan Menderes Flughafen Izmir (IATA CODE: ADB) befindet sich 18 Kilometer südlich der Stadt.

Die ursprüngliche Stadt, das heutige Bayrakli, gegründet im 3. Jahrtausend vor Christus, stand damals gemeinsam mit Troja auf der höchsten Kulturstufe in Westanatolien. 1500 vor Christus geriet sie unter den Einfluss des zentralanatolischen Hethiterreiches. Um 1000 vor Christus war Izmir (Smyrna) eine der einflussreichsten Städte des Ionischen Städtebundes. Homer ist im 9. Jahrhundert vor Christus in Izmir geboren und hat hier sein Epos "Ilias" verfasst. Mit der Eroberung der Stadt durch die Lyder um 600 vor Christus endete die ionische Herrschaft. Unter den auf die Lyder folgenden Persern sank Izmir auf die Stufe der Bedeutungslosigkeit hinab. Im 4. Jahrhundert vor Christus wurde auf Anweisung Alexander des Großen am Kadifekale (Pagos) eine neue Stadt gebaut. Unter den Römern, die 27 vor Christus an die Macht kamen, begann die zweite Blütezeit der Stadt. Vom 4. Jahrhundert nach Christus an bis zum 11. Jahrhundert, also bis zur Eroberung durch die Seldschuken, stand Smyrna unter byzantinischer Herrschaft und wurde im Jahre 1415 unter Sultan Mehmet Celebi Teil des Osmanischen Reiches.

Nur die Wenigsten wissen, dass man hier die liberalste Jugendszene und die bestsortierten Basare der Türkei antrifft. Unglaublich vielfältig und weit gefächert ist auch das kulturelle Angebot, das Izmir auf die Beine gestellt hat. Wer also neben Sonne, Fun und Strand Lust hat auf einen Einblick in echtes türkisches Grosstadtleben, für den ist ein Besuch der Metropole unbedingt empfehlenswert.
Viele gehen sogar soweit, Izmir wegen der wunderschönen Lage am von Bergen umrahmten Golf, wegen des milden mediterranen Klimas, den von Palmen gesäumten Strassen und den nahe gelegenen Ruinen antiker Städte als eine der schönsten Städte der Türkei zu bezeichnen.

Museen in Izmir

Das Archäologische Museum in der Nähe des Konak-Platzes gilt als eines der wichtigsten archäologischen Museen der Türkei und beherbergt wertvolle Fundstücke aus der Ägäis-Region wie zum Beispiel die Statuen Demeters und Poseidons von der römischen Agora.
Das erste Archäologische Museum in Izmir wurde nach einer drei jährigen Sammlungs- und Einteilungsarbeit im Jahre 1927 in der Ayavukla (Gözlü) Kirche eröffnet, die sich im Stadtviertel Tepecik befindet. Im Jahre 1951 wurde im Kulturpark ein zweites Archäologiemuseum eröffnet. Wegen der Vielzahl der Werke, die von den antiken Städten der Umgebung kamen, benötigte man ein neues Museum. Darauf wurde im Bahribabapark in Konak auf einer 5000 m²' großen Fläche ein neues und modernes Museumsgebäude errichtet und am 11. Januar 1984 eröffnet. Die Ausstellungssäle, die Laboratorien, die Lager, das Photographiehaus, die Bibliothek und Konferenzsäle des Museums, wurden alle Bedürfnissen entsprechend erbaut. Die Zahl der Werke, im Gebäude und im Hof sind mehr als 1500.
Die Ausstellung im Gebäude, dass aus drei Stockwerken besteht, wurde sektionsweise vorbereitet. Der Saal im oberen Stockwerk Hier werden archäologische Werke von den antiken Städten Iasos, Çandarlı (Pitane), Bergama, Bayraklı (Alt Izmir), Keramikfunde aus Terrakotta von der Iasos Ausgrabung, die in das prähistorische Zeitalter III. Tausend v. Chr. datiert werden, westanatolische Keramiken aus der protogeometrischer und geometrischen Zeit, westanatolische Vasen mit schwarzen und roten Figuren aus der archaischen Zeit, Hydrias aus der hellenistischen Zeit, verschiedene Gefäße, Vasen aus Glas, Flaschen, Masken, Statuetten, Myrina (Aliağa) Erosstatuetten ausgestellt. Außerdem befinden sich im Schatzsaal, dieses Stockwerkes, Schmuckwaren aus Gold, Silber und wertvollen Steinen, Glasgegenstände, Münzen, und bronzene Demeter Statuen, aus den Zeiten der Archaisch, Hellenistik, Römer und Byzanz. Im mittleren Stockwerk, dass das Eingangsstockwerk des Museums ist, werden Werke aus Marmor ausgestellt. Es werden große Statuen, Büsten, Porträts und Masken der Bildhauerei ausgestellt, die von der archaischen bis an das Ende der römischen Zeit datiert werden.

Direkt neben dem Archäologischen Museum in einem schönen Gebäude im traditionellen türkischen Stil befindet sich das

Ethnographische Museum
Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert in neoklassischen Stil auf einer Terrasse mit Neigung gebaut. Es wurde am Anfang als Krankenhaus (St. Roch Krankenhaus) benutzt und wurde von den Franzosen im Jahre 1845 restauriert und als Klinik für arme Christen umgebaut. Dieses Gebäude wurde später als Dienstgebäude der Direktion der Hygiene und Sozialen Fürsorge benutzt. Es wurde am 2. Dezember 1984 der Kultur und Tourismus Ministerium übergeben um es zu einem Ethnographischen Museum einzurichten. Die ethnographischen Werke wurden in Izmir seit 29. Oktober 1978 im Untergeschoß der Atatürk und Ethnographie Museum Izmir ausgestellt. Später hat man das alte Dienstgebäude der Direktion der Hygiene und sozialen Fürsorge, die zwischen 1985-1987 restauriert wurde, als die neue Ethnographie Museum zu Diensten gestellt. Die ethnographischen Werke sind mit den anderen Werken, die in Lagern waren und nicht ausgestellt wurden und den Werken aus den Museen in der Umgebung eingerichtet und zu Ausstellung gestellt. Die Museumsgebäude ist dreistöckig gebaut worden. Die ersten beiden Stockwerke werden für die Ausstellung benutzt. Das dritte Stockwerk wird als Lager, Laboratorium, Fotostudio und Büro genutzt. Bei der Ausstellung wurden beabsichtigt Szenen aus Lebensumständen von Izmir und seiner Umgebung aus der 19. Jh. darzustellen. Deswegen werden Handarbeiten wie Blechbearbeitung, Hufeisenschmiede, Töpferei, blaue Augenperlen, Holzdruckerei, Teppichweberei, Strickerei, Filzerei und Lederstrickerei/Sattlerei, die wegen der Industrialisierung zu Zeit langsam verschwinden, ausgestellt und bekannt gemacht. Ausstellungen des ersten Stockwerks: Es werden rechts im ersten Teil Gästezimmer aus der 19. Jh. Handarbeiten, Badezeug, im zweiten Teil blaue Augenperlenofen und ihre Beispiele, Izmirs erste Apotheke (Ittihat Apotheke), Filzerei, Hufeisenschmieden und Blechbearbeitung ausgestellt. Izmirs berühmter Scherbettmacher (Demirhindi) wird mit seinem Zeitalter in dieser Abteilung ausgestellt. Im dritten Teil sind Menemen Töpfereirad und ihre Beispiele, Lederstrickerei/Sattlerei, Kamele und Kamelkämpfe, Volksspiele- Efe und Efe Kleider ausgestellt. Bei den Schaufenstern, die sich in den Gängen den großen Sälen befinden sind Geldbeutel, Perlmutt eingelegter Gegenstände, Glas- und Handarbeiten. Ausstellungen des zweiten Stockwerks: Im ersten Teil:
Brautzimmer aus der 19. Jh., Schaufenster der Brautkleider, Wohnzimmer, Beschneidungszimmer und Küchengeräte. Im zweiten Teil: Lamettas aus der Ägäis, Frauenschmucke, osmanische Münzen, in handgeschriebene Bücher und Schreibgeräte

Das Atatürk-Museum befindet sich in Izmir, auf der 1. breiten Kaiserstraße (Atatürk Caddesi) und wurde vom Teppichhändler namens Takfor in den Jahren 1875-1880 als Haus gebaut. Das Haus wurde am 9. Oktober 1922 von seinem Besitzer verlassen und wurde von der Staatskasse in Besitz genommen. Die türkische Armee, die in Izmir reinmarschierte, benutzte es als Quartier. Als der ökonomische Izmir Kongress am 17. Februar 1925 stattfand, führte Atatürk seine privaten Arbeiten hier. Als der Kongress zu Ende war, zog das Quartier vom Gebäude aus und die Staatskasse mietete es Naim Bey mit dem Anlass einer Hotelführung. Am 13. Oktober 1926 wurde dieses Gebäude vom Stadtrat Izmir gekauft und nach kleinen Veränderungen an Atatürk geschenkt. Als Atatürk zwischen den Jahren 1930-1934 Izmir besuchte, benutzte er Jedes Mal dieses Haus. Als Atatürk am 10. Oktober 1938 starb ererbte seine Schwester Makbule Baysan das Haus. Am 25. November hat der Stadtrat Izmir das Gebäude enteignet, um es zu einem Museum umzustellen. Am 19. Jahresjubiläum (11. November 1941) des betreten Izmirs von Atatürk, wurde sie mit einer Zeremonie eröffnet. Ab 25. Oktober 1962 nahm es den Namen “Stadt Volksbücherei Atatürk” und “Atatürk Museum” der Stadt Izmir an. Das Eigentum des Gebäudes wurde mit dem Schreiben des Staatssekretariats dem archäologischen Museum Izmir überreicht. Es wurde nach einer Restauration als “Das Atatürk und Ethnographie Museum” mit einer Zeremonie zum Besuch eröffnet. Nach dem die ethnographischen Werke in die am 13 Mai 1988 neu eröffnete Ethnographie Museum übertragen wurde, nahm es den Namen “Atatürk Museum” an.

Das Gebäude ist ein neoklassizistischer Bau mit einer Mischung von osmanischer und levantinischer Architektur. Es besteht aus einem Untergeschoss, Grundstock, 1. Stock und einem Mansarde. Es ist ein viereckiger Bau aus Backsteinen von einem Umfang von 852 m², dessen hintere Seite aus einem überwölbten Gang besteht und der einen Hof besitzt. An der Vorderseite hat es ein Vorgesprengtes Stockwerk. Der ganze Grundstockboden ist mit Marmorplättchen ausgelegt. Im großen Saal befinden sich am Boden ein Uşak Teppich aus 34,5 m², an der linken und rechten Seiten sind Marmorstatuen, eine große Kristallspiegel und Atatürkbüste. In rechten und linken Zimmern und in dem kleinen Saal gibt es herrliche Kamine aus dem 19. Jh. An dem Anfang der Treppen die zum ersten Stock führen, befinden sich zwei Ritterstatuen aus Bronze als Wandleuchten. Im Treppenraum gibt es ein großes Atatürkgemälde. Im 1. Stock befinden sich Räume die Atatürk benutzt hat. Dies sind: Konferenzsaal, Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Gastzimmer, Friseurzimmer, Wächterzimmer, Wartesaal, Bücherei, Speisezimmer und Badezimmer. In der Mitte des Konferenzsaals befindet sich ein Rouletttisch aus grünem Tuch und 12 Stühlen mit der Marke Cosmos. Hinter den 10 kleinen Mahagonistühlen, die an der Wand des Saals angelehnt sind, befinden sich Tanglasern mit Verzierungen von Szenen aus den manchen Shakespearewerken. Im Schlafzimmer befinden sich ein Bettgestell aus Mahagoni, 2 Nachttischchen, ein Sofa, eine Liegestuhl, eine Marquise und drei Schränke. Die Schlafzimmer sind nach der Tagesmode eingerichtet. In der Bücherei befindet sich eine französische Enzyklopädie. Im Arbeitszimmer gibt es einen Arbeitstisch aus Eiche mit Atatürk Schreib Set. Die Zimmer sind mit Statuen aus Bronze, Vasen und Ölgemälden beschmückt. Auf dem Boden befinden sich Teppiche aus Isparta und Uşak.


Neben den Museen verfügt Izmir als Kulturzentrum über eine bunte Palette an kulturellen Ereignissen. Hier befindet sich das Staatstheater, die Staatsoper, staatliche und private Kunstgalerien und das Philharmonieorchester, das weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist.
Izmir besitzt mit dem Kemeralti Basar den absoluten Bilderbuchbasar der Türkei mit orientalischem Flair. Wer hier einen Einkaufsbummel macht, verliebt sich sofort in diesen zauberhaften, lebhaften Ort mit seinem überwältigenden Angebot an Waren und den vielfältigen Eindrücken, Gerüchen und Farben. Den üblichen, kitschigen Souvenirramsch gibt es hier kaum, dafür werden in den von Zeltplanen überdachten Gassen alle Waren angeboten, die ein typisch türkischer Haushalt so braucht. Für einen Besuch in Kemeralti sollte man auf jeden Fall viel Zeit zum Staunen und Stöbern mitbringen. Schon alleine der Weg durch die Basargassen, vorbei an Moscheen, alten Karawansereien und traditionellen Läden ist sehenswert. Einer anderen Welt begegnet man im `Kordon`, der teuersten Ausgehmeile der Stadt. Hierhin geht man um zu sehen und gesehen zu werden. Es gibt neben zahlreichen modernen und modisch topaktuellen Boutiquen eine große Anzahl von Cafe`s, Restaurants, Bars und Pubs, in denen sich vor allem die Schönen und Reichen der Stadt treffen.
Ausser zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und kulturellen Highlights hat Izmir auch noch viele Monumente, wie zum Beispiel den Uhrenturm, das Wahrzeichen der Stadt auf dem Konak-Platz oder aber einige Moscheen und viele Parks zu bieten, die allesamt sehenswert sind. Für Alle, die im Urlaub gerne Kultur und Shopping verbinden und eine Stadt mit lockerer, liberaler Lebensart erleben möchten, ist ein Besuch in Izmir nur zu empfehlen.

Historische Stätte und Denkmäler

Das archäologische Museum in der Nähe des Konak-Platzes beherbergt eine ausgezeichnete Sammlung von Werken aus der Antike, darunter die Statuen von Poseidon und Demeter, die ursprünglich auf der Agora gestanden haben (Montags geschlossen) Im Nachbargebäude befindet sich das ethnologische Museum mit volkskundlichen Exponaten, Bergama- und Gördes-Teppichen, Trachten und Kamelzaumzeug. (Montags geschlossen) Auf der Atatürk Caddesi ist in einem alten Izrmrer Haus, in dem einst Atatürk, der Gründer der Türkischen Republik, gewohnt hat, ein Atatürk-Museum mit Fotos und Besitztümern des Staatsmannes eingerichtet worden (Montags geschlossen). Im Museum der Schönen Künste am Konak-Platz finden sich Werke türkischer Maler. Das Seicuk Yasar-Kunstmuseum ist ein privates Museum am Cumhuriyet Bulvarn mit zeitgenössischen türkischen Kunstwerken. (Sonntags geschlossen) In Bornova steht das Naturkundemuseum mit naturgeschichtlichen Exponaten aus der gesamten ägäischen Region (Sonntags geschlossen).

Im archäologischen Museum von Ödemis, 60 km östlich von Izmir, stehen Funde aus der Region. (Sonntags geschlossen) Im archäologischen Museum von Tire, 50 km östlich von Izmir, sind Funde aus der Region ausgestellt. (Sonntags geschlossen)


Historische Stätte und Denkmäler

Bei den in Bayrakli vorgenommen Ausgrabungen kamen ein Athene-Tempel und die Mauern der ionischen Stadt, die hier zwischen dem 9. und 7. Jahrhundert vor Christus ihre Blütezeit erlebt hat, ans Tageslicht. Außerdem fand man Keramikwaren aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. Auf dem Pagos (Kadifekale) liegen die Ruinen einer Burg und ihrer Mauern. Von der Burg aus, die während der Herrschaft Alexander des Großen unter Lysimachos errichtet wurde, hat man einen herrlichen Blick auf die Bucht von Izmir.

Die Agora im Namazgah-Bezirk wurde ebenfalls unter Alexander dem Großen errichtet. Was heute davon noch zu sehen ist, datiert allerdings aus der Ära des Marcus Aurelius, unter dem der bei dem katastrophalen Erdbeben im Jahre 178 nach Christus zerstörte Platz wieder aufgebaut wurde. Die Aquädukte von Sirinyer und Yesildere über dem Fluß Meles, Zeugnisse altrömischer Ingenieurskunst, haben während der byzantinischen und osmanischen Herrschaft die Stadt mit Wasser versorgt .
St. Polycarp ist eine der Sieben Kirchen der Apokalypse und die älteste Kirche in Izmir. Das heute zu sehende Gebäude stammt aus dem Jahre 1620 und wurde über den Fundamenten der ersten Kirche errichtet. St. Polycarp war ein christlicher Märtyrer, der, 155 nach Christus im Alter von 86 Jahren von den Römern auf den Scheiterhaufen gestellt wurde, wo er jedoch nicht verbrannte, sondern zu Tode gefoltert wurde. Kizlaragasi Han, eine originalgetreu restaurierte osmanische Herberge aus dem 18. Jahrhundert, ist ein großartiges osmanisches Architekturbeispiel. Das Wahrzeichen von Izmir, der Uhrturm (Saat Kulesi) steht auf dem Konak-Platz im Zentrum der Stadt. Er wurde im Jahre 1901 im spätosmanischen Stil erbaut und ist ein Geschenk von Sultan Abdülhamid für die Stadt.
Im jüdischen Stadtviertel Asansör stehen liebevoll restaurierte Häuser. Ein 51 Meter hoher, im 19. Jahrhundert errichteter Aufzug (Ascenseur) , der dem Viertel seinen Namen gab und wieder in Betrieb gesetzt worden ist, verbindet eine tiefliegende Straße mit der darüberliegenden. Zum Eingang des Aufzuggebäudes führt die Dario Moreno-Gasse. Auf der Terrasse des Aufzuggebäudes liegt ein Restaurant, das dem Besucher eine herrliche Aussicht auf Izmir bietet.
In der Havra Sokak im Stadtviertel Kemeralti stehen weitere alte jüdische Häuser und mehrere Synagogen. Die Häuser im Altstadtquartier Alsancak (Punta) sind restauriert worden. Das für den Durchgangsverkehr gesperrte Stadtviertel ist sehenswert. Auf dem Cumhuriyet Meydani (Platz der Republik) steht das Atatürk-Denkmal, das Atatürk zu Pferde und auf das Meer zeigend darstellt. Das im Jahre 1933 errichtete Monument erinnert an die Befreiung der Stadt durch die türkische Armee.
Das Denkmal der springenden Delphine (Ucan Yunuslar Aniti) in Karsryaka symbolisiert Freundschaft und Brüderlichkeit.

Moscheen

Die Hisar-Moschee im Stadtviertel Kemeralti ist die größte und bedeutendste der Stadt. Sie wurde im 16. Jahrhundert gebaut und im 19. Jahrhundert restauriert. Ihre von hoher handwerklicher Kunst zeugende Kanzel ist sehenswert. Im selben Viertel stehen noch die Moscheen Salepcioglu (Anfang 20. Jahrhundert), Sadirvan (17. Jahrhundert, restauriert im 19. Jahrhundert) und Kemeralti (17. Jahrhundert) Yali. Letztere wurde 1854 gebaut und ist eigentlich ein Mesdschit in klassisch osmanischer Bauweise. Tür- und Fensterrahmen sind mit türkisfarbenen Kacheln geschmückt.

Parkanlagen

Der 'Kültür- Park' ist die größte Grünanlage der Stadt und gleichzeitig das Gelände, auf dem alljährlich die internationale Industrie- und Handelsmesse stattfindet. Die schöne Anlage umfasst Restaurants, Nachtclubs, Teegärten, einen Lunapark sowie einen kleinen Zoo und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
In Karsiyaka (Kordelia), dem antiken Kordelia, auf der gegenüberliegenden Seite des Izmir-Golfes, erstreckt sich an der Küstenpromenade ein Park nach dem anderen. Einer der schönsten ist der Olof Palme-Park mit verschiedenen Sportanlagen und Erholungsplätzen. Im Adnan Saygun-Park ebenfalls in Karsiyaka befindet sich auch ein Freilichtmuseum mit antiken Statuen und Bauelementen, ein Freilichttheater und Räume für Gesellschaften und Versammlungen.
Im Insan Haklari-Park (Park der Menschenrechte) in Karsiyaka stehen moderne Skulpturen, u. a. das Denkmal 'Springende Delphine'. Im Muammer Aksoy-Park wachsen viele Arten herrlicher Nadelbäume. Der Turgut Özal-Park ist auf sportliche Freizeitgestaltung ausgerichtet und liegt in Bayrakh.

Kunst, Kultur und Unterhaltung:

Izmir hat sich seit vielen Jahren als kosmopolitisches und kulturelles Zentrum einen Namen gemacht und verfügt über eine breite Palette kultureller Ereignisse, die im städtischen Kulturzentrum und an den staatlichen und privaten Bühnen zur Aufführung kommen. Die Izmirer Ägäische Philharmonie genießt internationales Ansehen. Das internationale Kultur- und Kunstfestival, in dessen Rahmen zahlreiche Vorstellungen türkischer und ausländischer Künstler sowohl in Izmir als auch in der Umgebung der Stadt, so z. B. im antiken Theater in Ephesos, stattfinden, steigert die kulturelle Bedeutung der Stadt von Jahr zu Jahr. Angenehme und unterhaltsame Stunden, wozu der hervorragende regionale Wein und exzellente Meeresfrüchte erheblich beitragen, verlebt man in den Restaurants, Bars und Straßencafes in Alsancak (Punta), am "Kordon Boyu" in Karsiyaka, im "Kültür Parki" und am "Pasaport "-Kai. Auf der Uferpromenade kann man auch noch eine nostalgische Fahrt in einer Pferdedroschke unternehmen.

Einkaufsbummel

In den verwinkelten Gassen des Kemeralti-Viertels kann man faszinierende Antiquitäten, Juwelen, ein reichhaltiges Sortiment Bekleidungsartikel sowie die weltberühmten Izmir-Spezialitäten - getrocknete Feigen und Sultaninen - erstehen. In den Fischrestaurants dieser bunten Gegend und in Alsancak werden "tranca" und "cipura" (Brassenarten), lokale Fischspezialitäten, serviert. Interessante Einkaufsmöglichkeiten bieten sich auch in der Havra-Sokak. Elegante Geschäfte liegen am "Kordon" (Uferpromenade), in Karsiyaka und auf der Cumhuriyet Caddesi.
 

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