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Kemer

Ferienregion Kemer Bucht von Kemer
Die Ferienregion Kemer liegt etwa 40 Kilometer südwestlich von Antalya an einem schmalen Küstenstreifen zwischen dem Taurusgebirge und dem Mittelmeer. Die Region umfasst die Ferienorte Beldibi, Göynük, Kemer, Kiris, Camyuva, Phaselis, Tekirova und Ciraly & Olympos. Von Antalya aus fährt man mit seinem gewählten fahrbaren Untersatz (Mietwagen, Motorrad oder auch mit dem Dolmus = Sammeltaxi) auf der meist großspurig ausgebaute Straße Richtung Kemer. Als kleine Hilfe, falls man sich verfährt, dient das Hotel “Hillside Su“. Ein in Weiß gehaltenes Designer Hotel das sich auf der linken Straßenseite befindet.

Die Küstenstraße ist die Nr. 400, die sich die ganze Küste entlang zieht. Auf der Fahrt nach Kemer passieren Sie zwei Tunnels. Nach dem ersten Tunnel sehen Sie links eine Insel. Die Türken sagen, sie sieht aus wie eine Maus oder Ratte, deshalb heißt die Insel Mäuse bzw. Ratteninsel. Jetzt wird die Fahrt etwas kurvenreicher. Rechts sehen Sie die herrlich Pinnenbewachsene Landschaft am Fuß des mächtigen Taurus-Gebirge.

 

Last Minute Kemer mit GTI

Lastminute Kemer

 

Kemer StadtHafen von Kemer
Zwischen Beldibi und Ciraly & Olympos, umgeben von der grandiosen Kulisse des Taurusgebirges, befindet sich das einstige Fischerdörfchen Kemer, ca. 45 Kilometer von Antalya entfernt. Der moderne Hafen ist ein begehrter Treffpunkt für Segelfreunde. Die vom Hauptplatz an der Atatürkstraße zum Yachthafen führende Liman Straße ist die Flanier- und Geschäftsmeile. Zu den Hautattraktionen zählen unter anderem das Aqua World Spaßbad mit seinen sechs Rutschen und großem Pool, der moderne Hafen und der Moonlight Garden, ein Freizeitpark der von verschiedenen Restaurants bis zur Minigolfanlage alles bietet. Lassen Sie sich von der Atmosphäre mit türkisblauen Buchten und endlos langen Sandstränden begeistern.

Je nachdem wann Sie in Kemer sind, also eher am Spätnachmittag oder Abend würden wir empfehlen das Auto oder Motorrad am Yachthafen zu Parken. Wenn Sie kein Auto haben, nehmen sie einfach den Dolmus von ihrem Hotel aus, da diese meist etwas außerhalb von Kemer Stadt liegen. Im Garten des Yachthafens können Sie Ihren Tee genießen und die wunderbaren Segelyachten aus allen Herrenländer die hier vor Anker liegen bewundern. Nach dem Tee gehen Sie wenn Sie aufs Meer schauen nach rechts an der Uferpromenade entlang. Sobald sie den Hafen verlassen haben, gleich links den Berg hoch. Dort erwartet Sie ein Nomadendorf in ihrer eigenen Bauweise aufgebaut mit einer kleinen Küche. Von hier aus sind die Sonnenuntergänge besonders schön. Nachdem es nun etwas kühler und angenehmer geworden ist, gehen wir auf die „Liman Caddesi“ und „Atatürk Bulvari“. Hier finden Sie die bevorzugten Einkaufsläden von Kemer und schauen nach Gelegenheitskäufen wo Gold-und Silberschmuck, Modeartikel usw. angeboten werden.

Lohnenswert ist sicher auch der Besuch des Wochenmarktes, der Donnerstagabend und Freitags stattfindet. Wem die Hoteldisco zu langweilig ist, der kann sich in Kemer ins Nachtleben stürzen, viele Bars und Restaurants säumen den Weg, z. B. in der Deniz Cad. Da sind gleich vier Bars mit Musik. Liegt direkt hinter dem Yachthafen. Wer mal richtig feiern möchte, ist in der Open Air Diskothek „Flamingo Beach Club“ am Ende der Promenadenstraße genau richtig. Von Kemer aus kann man auch sehr interessante Trekking- und Radtouren starten, der Tahtali Berg mit seinen 2375 Meter bietet da viele Möglichkeiten z. B. von Aslanbucak nach Ovacik. Eine sehr schöne Strecke mit dem Fahrrad ins Hinterland. Kemer – Stadt ist jedenfalls Dreh und Angelpunkt für alle die mit dem Bus oder Dolmus auf eigne Faust die Gegend erkunden wollen. Denn von Kemer-Stadt fahren alle großen Busse im Fernverkehr. Die kleinen Busse fahren im Nahverkehr und das für wenig Geld. Ein Tipp: Von Kemer gibt es schöne Blaue Reisen (Yacht – Trips) zu buchen. Man schippert an den vielen schönen kleinen, verträumten Klippen und Badebuchten und den schroffen Felsmassive entlang und kann sich dabei herrlich auf dem Sonnendeck von der Sonne bräunen lassen. (Also den besten Tripp auswählen nach Mittag essen und Getränke fragen).

Ortschaften um Kemer

Beldibi

Beldibi liegt ca. 15 Kilometer nördlich von Kemer. Eine Vielzahl von Lokalen, Bars und Geschäften laden zum Bummeln ein. Im Gegensatz zu Kemer hat das frühere Ortszentrum noch erstaunlich viel seines ursprünglichen Charmes bewahrt. Hier finden sich noch neben den großen Hotelsiedlungen kleine Pensionen und Campingplätze.

Von Kemer kommend finden Sie nach dem Ortseingang auf der rechten Seite einige Hotels die in den wunderschönen Orangenhainen gebaut wurden. Hierbei handelt es sich um die ersten in Beldibi gebauten Hotels. Gleich rechts sehen sie die Calimera Hydros Ferienanlage. Eine sehr schöne und der Natur angepasste Anlage. Direkt neben dem Hotel befinden sich zwei Diskotheken. Auf der Weiterfahrt sehen sie fast immer auf der linken Seite von Ihnen die neuesten und elegantesten Hotels wie z. B. das Sungate Port Royal. Auf der rechten Seite befinden sich fast ausschließlich Bekleidungs-, Leder- und Teppichgeschäfte.

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Göynük
Das ehemals kleine Dorf Göynük, liegt ca. 7 Kilometer von Kemer und ca. 35 Kilometer von Antalya entfernt und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Kleinstadt entwickelt. Die Gemeinde Göynük liegt inmitten der wunderschönen Landschaft Lykiens. Ein sehr zu empfehlendes Naturwunder ist der Göynük-Canyon. Hier haben sie die Möglichkeit, sich von ortskundigen Führern zur Quelle des Canyons begleiten zu lassen. Eine etwa einstündige Wanderung durch Kiefernwälder führt zum etwa 15 Kilometer oberhalb von Göynük gelegenen Canyon. Die Natur zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite. Der Weg zur Quelle des Canyons führt teilweise durch das Wasser, ist aber auch für nur mäßig geübte Wanderer zu schaffen. An bestimmten Stellen ist der Canyon nur 5 bis 6 Meter breit. Riesige Felsbrocken, vor Urzeiten in den Canyon hinabgestürzt, bieten einen fantastischen Anblick. Große und kleine Wasserfälle stürzen sich von den Felsen zu beiden Seiten des Canyons hinunter. An der Quelle des Canyons ist das glasklare Wasser tief genug zum Schwimmen. Ein Bad im natürlichen Pool, umgeben von über 300 Meter hohen Felsen ist ein großartiges Naturerlebnis, das man nie wieder vergisst. Die Wanderung durch den Canyon hinab ins Tal dauert etwa drei Stunden und bietet faszinierende Aussichten. Natürlich kann man die Wanderung auch im Tal beginnen und zum Canyon hinaufwandern.

Kiris
Das kleine Dorf Kiris liegt ca. 5 Kilometer von Kemer entfernt und auch heute noch das ursprüngliche Leben der Bevölkerung, die früher ausschließlich von der Landwirtschaft gelebt hat.
Von Kemer – Stadt geht es weiter nach Kiris. Vorsicht, die Einfahrt ist direkt nach der  Tankstelle und führt unter der Brücke durch. Kiris selber hat geschichtlich nicht viel zu bieten.

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Camyuva
Die Kleinstadt Camyuva liegt ca. 8 Kilometer südlich von Kemer und ist vom Stadtteil Kiris durch einen Fluss getrennt. Rund um das alte Dorf gibt es noch einige kleine Hotels und Pensionen. Im Ortszentrum gibt es einige Geschäfte und Bars. Die Entfernung zum Flughafen beträgt ca. 50 Kilometer. Camyuva zeichnet sich vor allem durch die weitläufigen Hotelanlagen aus. Es wurde in Camyuva stark darauf geachtet, dass die Hotelanlagen in die Landschaft und Pinienwälder angepasst wurden. Auch Bauen in zweiter Reihe war nicht möglich, denn direkt nach der Hauptstraße zum Berg hin beginnt schon der National Park. Geprägt ist die Region durch die zahlreichen Buchten und den beeindruckenden Blick auf die mächtigen Gipfel des Tahtaligebirges, deren Ausläufer fast bis zur Küste reichen. Im Ortszentrum gibt es einige Geschäfte und Bars.

Phaselis
Die am Meer gelegene Ruinenstadt Phaselis liegt ca. 15 Kilometer von Kemer entfernt. Von Antalya aus in Richtung Kemer (also westlich von Antalya) sind es noch 42 kurvenreiche aber schon teilweise vierspurig ausgebaute Kilometer bis man in einer Linkskurve am Fuße des Tahtali Dagi (2375m) ein Hinweisschild mit Phaselis entdeckt. Mit dem Auto oder Motorrad kann man bis zum bewachten Parkplatz vorfahren und anschließend mit gutem Schuhwerk die Stätte des alten Phaselis, dessen Ruinen teilweise vom Buschwerk befreit sind, erkunden. Sie wurde um 700 v. Chr. von Bewohnern der Insel Rhodos gegründet und war einer der wichtigsten lykischen Haupthäfen der Ostküste. Von einem etwa 70 m hohen Plateau hat man heute noch gute Aussicht über die drei Häfen und die sehr schön gepflasterte Straße, die vom Südhafen zu einem zu Ehren Kaiser Hadrians errichteten Tor führt. Also ein kleiner Abstecher zu Phaselis lohnt sich alle mal.

Tekirova
Das kleine Städtchen Tekirova liegt ca. 20 Kilometer westlich von Kemer und bietet seinen Besuchern die wohl schönsten Strände dieser Region. Die langen breiten Sandstrände in Tekirova laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die Landschaft ist unberührter als in Kiris und Vamyuva. Die Entfernung zum Flughafen beträgt ca. 75 Kilometer. Seit 2005 finden die Urlauber in Tekirova den innerhalb von 10 Jahren fertig gestellten „EKO-Park“. Dieser Park zählt Fläche von 50.000 Quadratmetern zu den größten Reptilienparks der Welt und ist in seiner Gestaltung einzigartig. Er wurde zum Andenken an viele vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten im In- und Ausland gegründet. Der Park wurde unter der Führung des Reptilienexperten, Herrn Selami Tomruk, welcher einen großen Teil seines Lebens der internationalen Forschung von Reptilien widmet, mit Hilfe und der vollen Unterstützung seiner Familie fertig gestellt. Bei einer Vielzahl von Heilpflanzen, Kakteenarten und exotischen Bäumen, beheimatet der Eko Park in seiner natürlichen Umgebung eine große Vielfalt von Schlangenarten, Fröschen, Schildkröten und Riesenechsen. Des weiteren ist auch eine der seltensten Riesenschlangen der Welt, handzahme Papageien, Pfaue, Eichhörnchen, Schwäne und Kaninchen zu besichtigen.

Cirali & Olympos

Auf Höhe von Tekirova liegt der knapp 2.400 Meter hohe Tahtali Dag (Berg), der in der Antike Olympos hieß. Dort lag für die griechischen Siedler an der Küste der Wohnsitz von Zeus. Die antike Hafenstadt Olympos liegt etwa 80 km südlich von Antalya und 40 km südlich von Kemer an der Bucht von von Cirali / Olympos. Abseits des Massentourismus finden Sie direkt am Strand nur kleinere Hotels, Pensionen und Ferienhäuser.

Von Tekirova aus fahren Sie auf der Straße Nr. 400 weiter in westlicher Richtung auf einer schön ausgebauten Straße in Richtung Olympos. Nach einer aufsteigenden Linkskurve kommt  unmittelbar danach der Hinweis nach Olymp 7 und diese Einfahrt sollte man nicht verpassen,  sie führt Sie bergab nach Yaziköy ins Tal. Während der Fahrt sehen sie sattes Grün und sehr schöne und gepflegte Häuser. Im Tal angekommen erwarten sie Restaurants mit Fischspezialitäten und Einkaufsläden. Spätestens hier sollte man sich mit frischem Wasser, einer Flasche Wein und etwas Essbarem eindecken. Es gibt hier zwei Möglichkeiten nach „Yanartas“ (brennender Stein) zu kommen.

Der Fußweg über Olympos am Strand entlang nach Norden dauert ca. 1,5 Stunden. Für diesen Weg sollten Sie sich mit reichlich Mückenschutz eindecken. Desweiteren gibt es auch eine geteerte Straße durch sehr schöne und gepflegte Granatapfel-Plantagen die rechts und links der Straße blühen. Man fährt diese bis zum Fuß des Gebirges. Dort gibt es einen Parkplatz. Von diesem Parkplatz aus geht es auf 250 Höhenmeter hoch. Der Weg ist gut und lässt an einzelnen Stellen noch das alte Pflaster erkennen. Ein an manchen Stellen beschwerlicher, aber lohnender Aufstieg.

Insgesamt ist der Berg dicht bewaldet; wenn man jedoch oben ankommen ist, sieht man eine Stelle ohne Vegetation. Wenn sie tagsüber hoch gehen, müssen sie ganz nah an die Erdlöcher gehen damit sie das Feuer sehen können. Die Flammen steigen kaum über den Rand der Höhle auf. Überall sind kleine Höhlen wo das ewige Feuer brennt, es hat etwas mystisches und romantisches zugleich.

Der griechischen Mythologie nach kämpfte hier einst Bellerophon im Auftrag des Königs Iobates auf seinem geflügelten Pferd Pegasus gegen das Ungeheuer Chimaira (ein feuerspeiendes Mischwesen mit drei Köpfen: dem eines Löwen, im Nacken dem einer Ziege, und als Schwanz hat sie den Kopf einer Schlange oder den eines Drachen). Aus der Luft konnte er die Chimäre mit seinen Pfeilen erlegen. König Jobates freute sich darüber so sehr, dass er dem Bellerophon seine Tochter zur Frau gab. - mehr zu Olympos
 

Reisen nach Olympos

Last Minute Olympos