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Olympos

Auf Höhe von Tekirova liegt der knapp 2.400 Meter hohe Tahtali Dag (Berg), der in der Antike Olympos hieß. Dort lag für die griechischen Siedler an der Küste der Wohnsitz von Zeus. Die antike Hafenstadt Olympos liegt etwa 80 km südlich von Antalya und 40 km südlich von Kemer an der Bucht von von Cirali / Olympos. Abseits des Massentourismus finden Sie direkt am Strand nur kleinere Hotels, Pensionen und Ferienhäuser. Der Strand im Olympos Nationalpart zählt zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten in der Türkei. Seit Millionen von Jahren kehren die Meerschildkröten bei Nacht an den Strand von Çirali zurück, um dort ihre Eier zu legen. Der Strand von Çirali im Olympos-Nationalpark ist eines der wichtigsten Schutzgebiete der Meerschildkröten. Da die Schildkrötenpopulationen im Mittelmeer in der Vergangenheit deutlich zurückgegangen sind, wurde sie als bedrohte Art unter Schutz gestellt. Naturschutzgebiete wie Çirali sind damit überlebenswichtig für ihre Erhaltung.

Nachdem Sie Phaselis erkundet haben, setzten Sie Ihre Fahrt nach Olympos fort. Nach ca.
10 Kilometern entlang der Strecke kommt ein Hinweisschild Olympos. Es geht in Serpentinen noch einmal ca. 15 Kilometer bergab bis man an einem satten, sehr gepflegten Grün mit lauter kleinen Häusern vorbei kommt. Es sind zum Teil Privathäuser aber auch sehr viele kleine Pensionen mit Stil und Charme.

Fährt man weiter bis zum Ende der Straße kommt man durch eine Zeitzone, d.h. plötzlich fallen einem die wilden 68-ziger wieder ein und Sie sehen genau die Leute wieder die Sie schon kannten: Studenten mit wilden Frisuren, die barfüßig über die Dorfstraße latschen und Musik von Bob Dylan hören. Wenn Sie sich umsehen, sehen Sie eine Vielzahl von Baumhäusern und kleine "Futterkrippen" wo Sie für 1,50 € ein Gözleme (Crep) mit Ayran oder Cola bekommen. Wenn Sie am Ende der Straße angekommen sind, stehen Sie schon am Parkplatz wo sie ihr Fahrzeug sicher abstellen können. Spätestens hier sollte man sich Getränke und was Essbares besorgen, denn am Strand gibt es nichts und der Rückweg zum Auto kann schon sehr lang werden. Nachdem obligatorischen Eintrittsgeld haben Sie die Freiheit das ganze Gelände, ohne die Natur zu zerstören, zu erkunden. Mit dem Strom an Menschen gelangen sie direkt zum Strand.

Wenn Sie aber gemütlich gehen und nicht wie die Ameisen dem Pfad folgen, sehen und erleben sie unterwegs einiges. Sie kommen z. B. an einer Quelle vorbei. Dort können sie ihre Flaschen mit frischem Quellwasser füllen und einmal in dem kalten Quellwasser abtauchen (wenn sie noch dazu einen Wunsch äußern, während sie unter Wasser sind, so soll dieser in Erfüllung gehen). Bevor Sie am Strand angekommen sind sehen sie auf der linken Seite einen Sarkophag. Angeblich von einem Seefahrer (Pirat). Wenn sie jetzt weiter gehen sehen sie auf der rechten Seite den Süßwasser Teich, der ins Meer mündet. Noch ein paar Schritte weiter und dann nach rechts, sehen sie eine unbeschreiblich schöne Küstenlandschaft (aber Vorsicht kein Sand nur Kieselsteine). Also auch hier gute Schuhe tragen.

Nachdem Sie sich ein wenig ausgeruht haben, unternehmen sie einen Spaziergang durch die Wälder hoch auf die Spitze um einen grandiosen Ausblick über die gesamte Fläche zu erhaschen. Sie gehen also wieder zurück zum Sarkophag (bitte die Eintrittskarte nicht vergessen) dann gehen sie nach 20 Metern rechts in den Wald hinein (Vergessen sie ihren Fotoapparat nicht). Die Ruinen eines Römischen Theaters und Tempels, einer byzantinischen Basilika, eine Brücke und Grabkammern liegen im bewaldeten Tal.

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